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INGWER

Der Ingwer oder die Ingwerwurzel, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und gehört zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (Liliopsida). Die medizinische Bezeichnung lautet Rhizoma zingiberis. Ingwer wächst in den Tropen und Subtropen und wird in Ländern wie Indonesien, Indien, China, Japan, Vietnam und Australien, zum Teil auch in Südamerika und Nigeria, angebaut. Früher wurde Ingwer gewissen Kräutern zugesetzt, um die magenreizenden Nebenwirkungen abzumildern. Ingwer gild in der asiatischen Medizinlehre als "heiss", regt den Kreislauf an, entspannt die peripheren Blutgefässe, verhindert Erbrechen, wirkt krampflösen, entblähend, enitseptisch und wird gegen Übelkeit, auch während der Schwangerschaft eingesetzt. In China heisst die Ingwerwurzel Gan jiang und wird hauptsächlich zur Erwärmung und Anregung des Magens und der Lunge gebraucht. Sie ist ein wirkungsvolles Yang-Stärkungsmittel. Die Inhaltsstoffe, ätherisches Öl mit Zingiberen, das schart schmeckende Gingerol und Shogaol, haben eine verdauungsfördernde, stoffwechselfördernde und entzündungshemmende Wirkung. Verschiedentlich wurde über eine günstige Wirkung bei Kopfschmerzen, Magengeschwüren und rheumatischen Gelenkbeschwerden berichtet. Ingwer hat aber auch als Stärkungsmittel sein Berechtigung und ist allgemein stimulierend. Äusserlich angewandt hat Ingwer im Bereich von Schleimhäuten und Hautwunden eine reizauslösende Wirkung. Gekocht fördert sie die Heilung von Ekzemen, Wunden und Mückenstichen. Viele Segler schwören auf die Wirkung von Ingwer gegen Seekrankheit. In einer Doppelblindstudie an 80 dänischen Matrosen auf hoher See reduzierte Ingwer im Vergleich zu Placebo signifikant das Auftreten von Erbrechen. Ingwer hat eine "blutverdünnende" Wirkung. Vor einer gleichzeitigen Einnahme mit Medikamenten zur Blutverdünnung oder vor Operationen sollte unbedingt der verschreibende Arzt aufgesucht/ informiert werden.

Indikationen

Appetitlosigkeit; Verdauungsschwäche; Magenbeschwerden- und geschwüre; Gastritis; allg. Stärkungsmittel; Cholesterin; Herzinfarktvorbeugung; Reisekrankheit; Fettverbrennung etc.

Allerlei zu Ingwer

Da die meisten Inhaltsstoffe in der Schale stecken, sollte man generell immer auf frischen Ingwer statt auf Tabletten oder Pulver aus dem Reformhaus setzen. Die Zubereitung von Ingwer ist leicht: ungeschält und in Scheiben geschnitten in heißes Wasser und für Tee, Suppen oder Schmorgerichte ziehen lassen.

Wer gerne mit Ingwer kocht, sollte auf jeden Fall auch Knoblauch verwenden. Die würzige Knolle macht Ingwer bekömmlich und erhöht sogar die zellschützende Wirkung um 50 Prozent! Als Marinade verwendet, sorgt Ingwer dafür, dass das Fleisch zart wird. Vor dem Braten einfach zehn Minuten einwirken lassen.

Hochwertigen Ingwer erkennt man daran, dass die Wurzel bei leichtem Druck nicht nachgibt und eine matt glänzende, unversehrte Schale hat.

Das Fruchtfleisch kann je nach Herkunftsland farblich und geschmacklich etwas variieren, am besten sollte es zartgelb, saftig und möglichst faserfrei sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann ungeschälter Ingwer einige Wochen problemlos aufbewahrt werden.

Ingwer am besten frisch verwerten oder als Gewürz in Pulverform. Wichtig ist Bio-Qualität, da grad beim Ingwer in der Industrie stark mit unerwünschten Mitteln wie Pestiziden und Herbiziden gearbeitet wird. 

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